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Frauenfußball

Nicht als Favorit und ohne große Erwartungen starteten die Pink Ladys in ihr zweites Hallenturnier in diesem Jahr. Namenhafte Mannschaften hatten sich angemeldet beim 10. Allianz-Cup, so unter anderem der derzeitige Spitzenreiter der Verbandsliga, der SSV Besiegdas 03 Magdeburg, der SSV Schönau (3. Platz Landesliga Sachsen) und u.a. 3 Landesligamannschaften.

Dennoch wollten die Damen der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf einen guten Eindruck hinterlassen und dem einen oder anderen Landesligisten ein Bein stellen. Die Ansetzung meinte es gut mit den Frauen aus dem Landkreis Wittenberg. Im ersten Spiel traf man auf die einzige Freizeitmannschaft, dem SV Roitzsch 1920 e.V.

Von Beginn an war man überlegen und gab dem Kontrahenten keine Einschussmöglichkeit zum Torerfolg. Am Ende siegte die SG klar mit 7:0 durch Tore von Jessica Preuß (4), Anika Kreitmeier (2) und Celine Röder.

Viel spannender und aufregender wurde es im 2. Match. Nach einer 2:0 Führung durch Jessica Preuß und Leoni Dienemann gegen den Landesligisten aus Glauzig, verletzte sich Torhüterin Laura Krause (in ihrem ersten Turnier) leicht am Knie und konnte nicht weiterspielen. Da das Trainerteam ohne 2. Torhüterin angereist war, musste eine Feldspielerin des zweiten Blocks ins Feld. Franziska Schulz erklärte sich bereit, was jedoch die gesamte Struktur der SG durcheinander brachte. So war es nicht verwunderlich, dass auf Grund dieser ungewöhnlichen Konstellation im Nachgang der Ausgleich kassiert wurde.

Trotz dieser drastischen Umstellungen schaffte es Celine Röder mittels eines fulminanten Schuss den 3:2 Führungstreffer zu erzielen. Leider konnte die SG diese Führung nicht über die Zeit retten. Taktische Fehler machten den Gegner wieder stark und so musste man am Ende eine 3:4 Niederlage hinnehmen. Dies war mit Sicherheit ein Schlüsselspiel für die SG im weiteren Turnierverlauf.

Im 3. Spiel sollte natürlich ein Sieg her, um weiter im Rennen zu bleiben. Der FC Halle-Neustadt war der Gegner und nach 23 Sekunden stand es bereits 1:0 für den Kontrahenten. Aber auch in diesem Spiel zeigten die Rand-Heidestätter Moral. Das 1:1 durch Jessica Preuß folgten leider zwei gut durch kombinierten Angriffe des FC und es stand 1:3. Zwar konnten die SG Damen noch einmal durch eine einstudierten Standartsituation auf 2:3 verkürzen, schafften aber den Ausgleichstreffer nicht mehr. Ein verdienter Erfolg für die Gäste, denn in diesem Spiel waren die Frauen um Jessica Preuß zu behäbig, um den Misserfolg von abzuwenden.

Ganz anders das letzte Gruppenspiel, welches entscheidend für den Gastgeber war. Die ältere Vertretung der SG Union Sandersdorf musste mindestens eine Punkt holen. Dies wollten die Damen um Trainerin Jana Heßler-Reiß natürlich verhindern, um selbst für sich noch positive Eindrücke mitzunehmen. Leider musste man frühzeitig einen 0:1 Rückstand hinnehmen. Aber auch hier zeigten die Mädels wieder Moral und konnten diesen Rückstand in eine 2:1 Führung ausbauen. Jessica Preuß und Celine Röder setzten sich erfolgreich durch. Nun kam der Schiedsrichter ins Spiel. Bis dato völlig unaufgeregt wurden jetzt Entscheidungen getroffen, die deutlich gegen die SG gingen. Im Vorfeld durch das Schiedsrichterteam angesprochen, sollte jede Grätsche mit einer 2 Minuten Strafe gerügt werden. Deshalb unverständlich, als die Torhüterin von Sandersdorf Anika Kreitmeier an der Außenlinie von den Beinen holte und keine Zeitstrafe dafür kassiert. Im Gegenzug schießt Sandersdorf das 2:2. Den nächsten Aufreger gab es, als in der letzten Spielminute Franziska Schulz durch einen Schubser in Richtung Tribüne fliegt und dieses klare Foul nicht geahndet wird. Von dieser angeheizten Stimmung in der Halle passierte wieder ein taktischer Fehler und Sandersdorf konnte 40 Sek. vor Schluss den 3:2 Führungstreffer erzielen.

Fazit nach der Vorrunde. Keine Mannschaft war besser, aber nur 3 Punkte geholt.

Damit war man raus und im 9m Schießen um den 7. Platz behaupteten sich Celine Röder, Leoni Dienemann und Jenny Packert gegen die SG Einheit Halle.

Gewonnen hat der Verbandsligist SSV Besiegdas Magdeburg in einem spannenden Spiel durch ein 9m Schießen gegen den BSV Schönau. 3. wurde der FC Halle Neustadt vor Gastgeber SV Sandersdorf 1 und 2.

Abschließend muss erwähnt werden, dass in diesem sehr gut organisierten Turnier die Leistungsdichte recht eng war und sehr guter Frauenfußball gespielt wurde. Für die Pink Ladys war es wiedermal eine Erfahrung, dass trotz Gleichwertigkeit kleine Nuancen Spielentscheidend sein könnten.

Torschützinnen: 7x Jessica Preuß, 4x Celine Röder, 2x Anika Kreitmeier, 1x Leoni Dienemann.

Vom Punkt trafen Jenny Packert. Celine Röder und Leoni Dieneman.

Gekämpft haben: Laura Krause, Doreen Hoffmann, Jessica Preuß, Celine Röder, Jenny Packert, Katrin Reiß, Franziska Schulz, Leoni Dienemann und Anika Kreitmeier

 
Titel erfolgreich verteidigt

Als Titelverteidiger waren die Damen der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf nach Schmiedeberg gereist und wollten den Letztjahreserfolg wiederholen. Ob dies gelingen werde, war dem Trainerteam fraglich, denn nach Jahreswende trafen sich die Frauen zum ersten Mal nach 3 dreiwöchiger Pause wieder und kannten nicht den aktuellen Leistungsstand. Mit zwei Blöcken agierend, einigen taktischen Anweisung und viel Aufgeregtheit waren die Mädels jedoch genügend ausgestattet, um in den 2. Mobil Funke Cup zu starten.

Los ging es gegen die SpVgg Leipzig. Hier zeigten die pinken Ladys, dass sie die zuvor besprochene Eckenvariante absolut verinnerlicht hatten und schossen zwei direkte Tore und eins nach dieser Standartsituation. Am Ende siegte man mit 4:0 Toren.

Gegen Maasdorf mussten sie dann den ersten Rückstand des Turniers hinnehmen, doch Jessica Preuß konnte mit einem Tunneltor den 1:1 Endstand erzielen.

Im dritten Spiel traf man auf den Gastgeber und konnte sich mühelos 3:0 durchsetzten.

Nun spielte man gegen den bis dato noch ungeschlagenen SV 90 Lissa, eine Mannschaft der Landesklasse Nord aus Sachsen. Es war wie erwartet das schwere und enge Spiel. Nach einem Rückstand konnten die Frauen diesen in eine 2:1 Führung umbauen, um dann doch am Ende mit 2:3 zu verlieren. Nun war der Turniersieg in weite Ferne gerückt und man musste auf einen Ausrutscher der Lissaer warten. Dies sollte dann auch gleich im nächsten Spiel der Sachsenmädels gegen Torgau passieren und so waren die SG-Damen wieder im Rennen. Doch bevor man auf die anderen Spiele schaute, mussten sie ihre eigenen Hausaufgaben erfüllen, was sie dann auch tadellos taten. Ohne ein weiteres Gegentor zu kassieren konnten die beiden Restbegegnungen gegen SV Lindenau 1848 mit 2:0 und gegen die bis dahin stark spielenden SC Hartenfels Torgau 04 mit 4:0 gewonnen werden. Nach diesem letzten Match war der Turniersieg fast sicher, denn nur die SpVgg Leipzig konnte punktmäßig an die SG herankommen, hätte dafür aber mit 11 Toren unterschied gewinnen müssen. Mit dieser Bürde verloren jedoch die Sachsen ihr letztes Spiel und der Jubel des Letztjahressieger war deutlich hörbar.

Zusammenfassend muss gesagt werden, dass dies ein sehr ausgeglichenes Frauenfußballturnier war, bei dem es bis zum Schluss spannend blieb. Lobend sollte auch an dieser Stelle der Ausrichter genannt werden, der für jedes 7. Tor eine Sektflasche sponserte. Jessica Preuß holte allein 3 und Anika Kreitmeier 1 Flasche.

Erfolgreich für die Damen waren 8x Jessica Preuß, 4x Celine Röder, 2x Anika Kreitmeier, 1x Franziska Dorn und 1x Jenny Packert.

Den Titel verteidigt haben: Janine Gallin, Doreen Hoffmann, Franziska Dorn, Jessica Preuß, Celine Röder, Jenny Packert, Anett Richter, Katrin Reiß und Anika Kreitmeier.

 
Internes Turnier
Dieses traditionelle Turnier findet dieses Mal am Sonntag, 14.01.2018 ab 10:00 Uhr in der Kemberger Sporthalle statt. Wir wünschen uns wieder rege Beteiligung aus allen Mannschaften und auch gern von Betreuern, Eltern oder/und Fans. Besonders im Fokus steht natürlich der Spaß für die Kinder. Optimal wäre die Ankunft der Teilnehmer zwischen 09:30 Uhr und 09:45 Uhr. Doris Hillert sorgt mit ihrem Angebot für eine umfassende Versorgung.
 
Geburtstage im Januar

Herzliche Geburtstagsgrüße vom Vorstand und allen Mitgliedern:

 

Stoffregen Tom 01.01.2003
Apitzsch Andre 02.01.1990
Jage Frieder 03.01.1974
Meier Rudolf 03.01.1943
Erichson Steven 03.01.1983
Eiglmeier Werner 05.01.1953
Busse Jannik 06.01.2004
Hampel Benjamin 06.01.1988
Hillebrand Moritz 07.01.1995
Stumpp Jan 07.01.2002
Lehmann Wilfried 13.01.1950
Geipel Michael 17.01.1984
Krauß Frank 17.01.1938
Tandel Luca 17.01.2008
Dorn Pauline 21.01.2008
Disselhoff Philipp 29.01.1992
Bischoff Lenny 29.01.2009
Kühn Silvana 31.01.1977
Hoppe Julian 31.01.2009
 

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