Röder ballert Halle weg

Mit klaren Vorgaben von Trainerin Jana Heßler-Reiß sollten die Frauen der heimischen SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr erfolgreich bestreiten. Hinten die Null halten und mit voller Offensivkraft wollten die Gastgeberinnen den Gästen zeigen, wer „Frau“ auf dem Kunstrasenplatz ist.

Erste Minute, erster gefährlicher Eckball landet leider nur am Innenpfosten und springt wieder heraus. In der 3. ein Angriff der Roten Sterne über die linke Abwehrseite, Pass nach innen und Torhüterin Franziska Dorn kommt aus ihrem Kasten heraus, versucht zu klären und trifft die Gegenspielern. Sie konnte sich bei Schiedsrichter Tietz bedanken, dass sie nach dieser Aktion weiterspielen durfte. Dennoch folgte die Strafe auf dem Fuße, denn Antje Pessel knallte das Leder aus 17m unhaltbar für Dorn in den Winkel. Damit war die erste Vorgabe nicht erfüllt und man merkte den Spielerinnen an, dass sie etwas verunsichert waren. In der Folge häuften sich die Chancen für die SG. Celine Röder, Anika Kreitmeier, Leoni Dienemann, Franziska Schulz und Mittelfeldmotor Jessica Preuß konnten jedoch bis dato mit den insgesamt 8 Großchancen nichts anfangen. Man hatte sogar Glück, denn in der 18. wurde ein zu kurz gespielter Rückpass von einer Hallenserin nicht konsequent genutzt.

In der 24. min dann endlich der erlösende Ausgleich. Einen Abstoß kann Celine Röder abfangen, lässt zwei Gegenspielerinnen stehen und läuft alleine auf die Torfrau zu. Den ersten Schuss kann Annett Heike Fenske noch halten, doch beim Nachschuss war sie machtlos. Kurze Zeit später kommt Roter Stern wieder mal vor das Tor, aber diesmal hält Dorn im Nachfassen das Gehäuse sauber.

Weiter ging es in der 30. min. Michelle Schwarzer wirft einen Einwurf auf Celine, die zu Jessica weiterpasst und für Sabrina Petermann auflegt. Aus gut 18m zirkelt Petermann den Ball zum 2:1 in die lange Ecke. Im Vorfeld von Trainerin Heßler-Reiß gefordert, belohnt sich Petermann für ihre guten Leistungen. Nur eine Minute später setzt Röder ihren Torhunger fort. Jessica geht auf der linken Seite durch, zieht nach innen und schließt aus gut 18m, trifft jedoch nur den Pfosten. Den abprallenden Ball kann Anika Kreitmeier nicht verwerten, aber Celine steht goldrichtig und kann aus kurzer Distanz zum 3:1 einnetzen. Wieder nur eine Minute später nutzt Stürmerin Röder ein Missverständnis in der sternenroten Hintermannschaft und schiebt den Ball ins leere Tor.

Mit diesem Ergebnis wurden dann die Seiten gewechselt.

Nach der Halbzeit haben sich dann die Offensivbemühungen der Gastgeber in Grenzen gehalten. Ob es am einsetzten Regen oder an der doch passablen Führung lag, ist dem Trainerteam schleierhaft. Die Fülle der Chancen wurde sichtbar weniger und Roter Stern kam plötzlich dem Strafraum öfters näher, als den Gastgebern lieb war. Dennoch konnte Celine Röder in der 65. min ihre Torstatistik ausbauen und nach guter Vorarbeit von Michelle Schwarzer unbedrängt den Ball aus gut 11m in die Maschen jagen.

Den letzten Höhepunkt setzte die wiederum Röder mit einem sehr schönen Freistoßtor und krönte ihre gute Leistung an diesem Tag mit ihrem 5ten Tor.


Fazit: Bei 23 Großchancen hätte das Ergebnis viel höher ausfallen müssen.


Celine Röder schießt zum 5:1 ein

 
7. Spieltag: Frauen unterliegen erneut

Für die Frauen der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf gab es bei RW Bad Schmiedeberg die nächste Niederlage. Am Sonntag unterlag man knapp mit 1:0 (1:0), dies war bereits die vierte Saisonniederlage. Die Gastgeberinnen, in der Tabelle vor unseren Mädels platziert, erzielten in Minute 34 den Treffer des Tages. Obwohl sich die Mädels einige gute Chancen erspielen konnten sollte kein Treffer gelingen. Bis auf die Erfolge gegen Dessau und Zschornewitz - beide Teams spielen außer der Wertung mit - wartet man nun weiter auf den ersten Punktgewinn.

Kader: Röder; Bachmann; Preuß; Schmidt; Hönicke; Petermann; Richter, A.; Hoffmann; Schwarzer – Kreitmeier; Dorn; Reiß; Müller

 
6. Spieltag: Unnötige Pleite gegen Radegast

Unsere Mädels der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf unterlagen am 6. Spieltag der Regionalklasse Schwarz-Gelb Radegast mit 1:2 (0:2) und warten weiter auf den ersten Punktgewinn. Bisher gelangen nur Siege gegen Dessau und Zschornewitz, beide spielen aber außer der Wertung.

In Kemberg übernahmen unsere Mädels sofort die Initiative. Die erste Möglichkeit hatten allerdings die Gäste, die ebenfalls noch ohne Punkte sind. Nach einem Ballverlust im 16er wird der Ball scharf herein gegeben, zum Glück vor dem Tor aber knapp verpasst (4.). Nach einem Eckball konnte die gegnerische Torfrau den Ball zunächst nicht festhalten, war dann aber vor der einschussbereiten Marie-Christin Schmidt zur Stelle (10.). Nur drei Minuten später ergab sich eine Doppelchance; wobei der Schuss von Pia Bachmann zu schwach war und der Abschluss von M.-Ch. Schmidt über das Tor ging (13.). Nach einer Viertelstunde bringt Jessica Preuß eine Ecke herein, die Torhüterin verschätzt sich und der Ball geht gegen den Pfosten. Nach einem kurzen Durcheinander im ´Fünfer´ entschied der Schiri auf Freistoß für die Gäste.

In dieser Phase ergaben sich Chancen fast im Minutentakt, doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Als nach einem Abstoß sofort der Ball abgefangen wurde hatte Marie-Christin die nächste Chance, doch sie bekam nicht genug Power hinter den Ball (17.). Am bis dato schönsten Spielzug waren Pia und Michelle beteiligt, doch der Ball ging um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei (19.). Nach gut 20 Minuten kam ein Schlendrian in das Spiel der Mädels, viele einfache Fehler verhinderten ein geordnetes Aufbauspiel. Völlig überraschend gingen die Schwarz-Gelben in der 32. Minute in Führung. Nach einer Ecke stand S. Hirschmann zentral vorm Tor völlig frei und schob locker zum 0:1 ein. Nur drei Minuten später der nächste Schock. Nach einem Ballverlust geht Michelle mit einer Gegenspielerin in ein Laufduell, beim Abschluss agiert Janine Gallin im Tor unglücklich und es steht 0:2 (35.). So geht es dann in die Pause.

Kurz nach dem Wiederanpfiff hätte Anett Richter den Anschlusstreffer erzielen müssen. Wieder einmal wurde der Abstoß abgefangen, M.-Ch. Schmidt bringt den Ball in die Mitte, wo Nette völlig frei und aus kurzer Distanz die Torhüterin anschießt (46.). Auch jetzt bestimmten unsere Mädels das Geschehen auf dem Platz, immer wieder haderte man mit der Chancenverwertung (59.; 62.; 67.; 68.; 69.). Neun Minuten vor dem Ende gelang Jessica der hochverdiente Anschlusstreffer. Vor der Torfrau behielt sie die Nerven und erzielte das 1:2 (71.). Trotz eines Powerplay in den letzten Minuten und Chancen von Jenny (74.) und Pia (77.) gelang kein weiterer Treffer.

Kader: Gallin; Bachmann; Preuß; Schmidt; Hönicke; Petermann; Hoffmann; Packert; Schwarzer – Müller; Kreitmeier; Reiß; Richter

 
3. Spieltag: Achtbares Resultat in Reppichau
Die Mädels der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf mussten am 3. Spieltag (18.09.2016) der Regionalklasse Ost die zweite Niederlage hinnehmen. Bei der SG 1948 Reppichau musste man sich mit 4:2 (2:1) geschlagen geben, bot dem Favoriten aber gute Gegenwehr. Kurz nach dem Anpfiff konnte Jessica Preuß zur überraschenden Führung einschießen (2.). Lange Zeit sah es danach aus, als könne man den knappen Vorsprung bis in die Halbzeitpause retten. Doch in der Schlussphase der ersten 40 Minuten konnten die Gastgeberinnen die Partie drehen (31.; 37.) und mit 2:1 in Führung gehen. Die Reppichauer Spielerin Stephanie Andree, Schützin der ersten beiden Treffer, bekam man einfach nicht in den Griff. Kurz nach Wiederanpfiff (42.) sowie nach einer Stunde Spielzeit machte sie mit ihrem Viererpack alles klar. Trotzdem gab sich unsere Mannschaft nicht auf und kam in Minute 67 zum zweiten Treffer des Tages. Pia Bachmann´s Tor zum 4:2 war dann so gleich der Endstand in dieser Partie.

Kader: Röder; Bachmann; Preuß; Müller; Petermann; Hönicke; Richter; Hoffmann; Packert - Berger; Dorn; Reiß; Welker
 
2. Spieltag: Mädels mit erstem Saisonsieg
Am Sonntag (11.09.2016) hat es für die Mädels der SG Kemberg/Eutzsch/Reinsdorf endlich mit dem ersten Saisonsieg geklappt. In Reinsdorf konnte Turbine Zschornewitz letztlich deutlich mit 6:1 (1:1) bezwungen werden. Eine Halbzeit lang sah es danach aber gar nicht aus.
Trotz einiger guter Chancen klappte in den ersten 40 Minuten nicht viel. Vielleicht hatte dies auch mit dem Umstand zu tun, seit langer Zeit wieder einmal auf Kleinfeld spielen zu müssen. Die Gäste sowie Abus Dessau haben dies wegen personeller Probleme vor der Saison beantragt, ansonsten wird weiter auf verkürztem Großfeld gespielt. Nach einem Solo von Jessica Preuß landete der Ball nach 6 Minuten am Pfosten, kurz darauf scheiterte Pia Bachmann an der Torhüterin (7.). Mit der ersten Möglichkeit gingen die Gäste nach 20 Spielminuten überraschend in Führung. Acht Minuten später lag der Ball dann endlich im gegnerischen Gehäuse. Celine Röder, gerade erst eingewechselt, traf nach Vorlage von Jessi zum 1:1 Ausgleich. Nach einem Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft wäre Zschornewitz kurz darauf fast wieder in Führung gegangen (30.). In der Schlussphase hatte Michelle Schwarzer noch gute Schusschancen, scheiterte aber jeweils knapp (35.; 38.). Bei großer Hitze waren dann alle über den Halbzeitpfiff erfreut.
Die Pause nutzten unsere Mädels wohl besser. Kaum auf dem Spielfeld wurde die Partie durch einen Dreierpack innerhalb von 4 Minuten entschieden! Celine Röder mit ihrem zweiten Treffer (42.) und Jessica Preuß mit einem Doppelpack (44.; 45.) erhöhten auf 4:1. Davon erholten sich die Gäste nicht mehr, unsere Mädels waren nun spielbestimmend. Marie-Christin Schmidt nach 54 Minuten und Michelle Schwarzer in Minute 62 trafen zum 6:1 Endstand. Franziska Dorn hätte in der Schlussphase einen noch höheren Sieg herausschießen können, blieb aber im Abschluss glücklos (70.; 78.).
Durch die Leistungssteigerung in Hälfte 2 geht dieser Sieg voll in Ordnung. Mit der SG 1948 Reppichau wartet am Sonntag aber ein ganz schwerer Gegner auf unsere Mannschaft.

Kader: Hönicke; Schmidt; Bachmann; Packert; Richter; Schwarzer; Preuß - Berger; Röder; Reiß; Dorn
 
frühes Pokal-Aus
Im Viertelfinale des ÖSA-Pokals war für unsere Frauenmannschaft Endstation! Bei den Mädels von RW Bad Schmiedeberg unterlag man mit 4:1 (2:1). Nach dem schnellen Rückstand (4.) gelang Pia Bachmann nach einer Viertelstunde der Ausgleich. In der ausgeglichenen 1. Hälfte konnten die Rot-Weißen kurz vor dem Seitenwechsel erneut in Führung gehen (36.). Im Laufe der zweiten 40 Minuten gewannen die Gastgeberinnen die Oberhand, was sich in der Schlussphase auch in Toren wiederspiegelte. Dem 3:1 nach 65 Minuten folgte kurz vor dem Abpfiff der Treffer zum 4:1 Endstand (77.).

Kader: Alberg; Schwarzer; Preuß; Schmidt; Bachmann; Packert; Petermann; Hoffmann; Röder – Kreitmeier; Dorn; Richter; Berger
 
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