Wieder viele Tore im Heimspiel-6:3 gegen Wörlitz
1. Mannschaft

Wieder einmal ein verrücktes Spiel mit vielen Toren, welches letztlich verdient von Kemberg gewonnen wurde. Der in der Nacht einsetzende Schneefall sorgte für schwierige Platzverhältnisse, mit denen selbstredend beide Mannschaften zurecht kommen mussten. Dazu kam, dass Rene Leutnitz heute zwischen den Pfosten eingesetzt wurde, da Robin Brandenburg krank war und Christoph Heede Knall auf Fall ins Krankenhaus musste (An dieser Stelle Alles Gute Christoph!)

Kemberg hatte die Platzverhältnisse anfangs anscheinend nicht richtig beachtet, denn Kurzpässe waren das untauglichste Mittel. Wörlitz dagegen spielte zu Beginn genau so, wie man bei solchen Bedingungen spielen musste und war die ersten Minuten tonangebend. Bereits in der 10. Minute fiel das 0:1, eine Flanke hoch in den Strafraum geschlagen, nicht die richtige Abstimmung zwischen Benjamin Hampel und Keeper Leutnitz und ein Kopfball vom völlig frei stehenden Lukas Bradler sorgten für diesen Spielstand. Auch danach gelang es Kemberg nicht, ins Spiel zu kommen und die Gäste waren weiter mindestens gleichwertig. Sie hatten sogar die Riesenchance, 2:0 in Führung zu gehen, nach Ballverlust im Mittelfeld ging es schnell über links Richtung Strafraum, der Querpass erreichte einen mitgelaufenen Wörlitzer, dessen Schuss konnte gerade noch so vom zurück geeilten Michal Fiala geblockt werden. Nach etwa einer halben Stunde mussten die Gäste etwas inne halten, was dem enormen Aufwand bis dahin geschuldet war. Jetzt kam Kemberg besser ins Spiel und hatte auch Möglichkeiten, aber Torhüter und Abwehr verhinderten noch Torerfolge. In der 37. Minute wurde Lucas Bischoff angespielt, der auf Pascal Bischoff ablegte und dieser traf mit einem satten Schuss unter die Latte zum Ausgleich. Danach beherrschte Kemberg das Spiel und als in der 42. Minute Sebastian Hartmann im Strafraumeck gefoult wurde, verwandelte Fiala den fälligen Elfmeter. Nur eine Minute später belohnte sich Lucas Bischoff für seinen Einsatz, als er nach Zuspiel von Moritz Hillebrand den Ball über den Torhüter ins Netz lupfte. Wenig später ertönte der Halbzeitpfiff und Kemberg konnte nach klarer Leistungssteigerung mit einem scheinbar sicheren Vorsprung in die Kabinen gehen.

Nach der Pause wurde deutlich, dass die Gäste sich noch nicht geschlagen geben wollten. Kemberg schien gedanklich in der Kabine geblieben zu sein und sah zu, wie die Gäste eine Viertelstunde wirbelten. In dieser Phase fielen auch die Treffer zum Ausgleich durch Roman Koltzenburg und abermals Lukas Bradler und erst jetzt wachte Kemberg wieder auf. Vor allem Moritz Hillebrand hatte sich entschieden, auch am Spiel teil nehmen zu wollen, denn was er in dieser letzten halben Stunde ablieferte, war einfach nur klasse. Nachdem er noch am Pfosten scheiterte, schnappte er sich in der 65. Minute 30 Meter vorm Tor den Ball und startete ein beeindruckendes Solo, bei dem er sich auch von dreimaligem Foulspiel nicht beeindrucken ließ und zur erneuten Führung traf. In der 72. Minute drang er wieder in den Strafraum ein und schoss das 5:3. Weitere 2 Minuten später trat er zum Eckball an und fand punktgenau den Kopf von Fiala, der mit einem lehrbuchreifen Kopfball zum vorentscheidenden 6:3 traf. Wer jetzt dachte, dass sich das Spiel beruhigen würde, sah sich getäuscht, erst sorgte ein katastrophaler Fehlpass für eine Riesenchance für Wörlitz, der Schuss aufs leere Tor ging knapp neben den Pfosten. Dann kam Leutnitz etwas zu spät und foulte seinen Gegenspieler, den Strafstoß hielt er anschließend aber richtig stark. Auch Kemberg bekam nach Foul an Hartmann noch einen Strafstoß zugesprochen, aber dieses Mal rutschte Fiala beim Schussversuch aus und der Torhüter konnte mit dem Fuß retten. Das war es aber schließlich dann doch und Kemberg kann mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen.

Aufstellung: Rene Leutnitz, Pascal Bischoff, Benjamin Hampel, Andre Apitzsch, Matthias Liebmann, Moritz Hillebrand, Sebastian Hartmann (79. Felix Uhrig), Markus Girke, Michal Fiala, Bastian Schenk (76. Jonte Disselhoff), Lucas Bischoff (56. Sisinho)

 
Sieben Torschützen beim Sieg gegen Wartenburg II
1. Mannschaft
Das kurzfristig nach Kemberg verlegte Nachholespiel der Kreisliga Süd

gewann unsere 2. Mannschaft gegen Wartenburg II hoch mit 7:0 (3:0).

Die Gäste versteckten sich zwar nicht in ihrer Hälfte, sahen sich aber schon

in der 1. Halbzeit nach einem Schuß von Lucas Bischoff (11.), Sebastian Schwabes unhaltbarem 16-m-Knaller (20.) sowie Hannes Peeck`s neuntem Saisontor deutlich im Rückstand.

Ein aufmerksamer „Törtel“ sorgte gleich nach der Pause für das 4. Tor (47.),

Patrick Pietzner erhöhte mit Flugkopfball auf 5:0, ehe Kevin Pannier nach sehenswerter Kombination zum 6:0 (71.) abschloß. Michael Aurast markierte in der Schlussminute den Endstand, der auch in dieser Höhe berechtigt war.

Die Zuschauer sahen über weite Strecken ein gutes Angriffsspiel unserer 2., das vor allem in den Schlußminuten zum Debakel für Wartenburg hätte führen können. Zudem stand unsere Verteidigung um Torwart Christian Zobich an diesem Tag sehr sicher, so daß auch wieder zu „Null“ gespielt werden konnte. Für unsere Mannschaft geht es nun in die Winterpause . Nächster Punktspielgegner ist der Spitzenreiter Tornau am 10.3.2018.

Kemberg spielte mit: Christian Zobich; Marcel Stahl; Kevin Pannier (Moritz Deckert); Sebastian Schwabe; Patrick Pietzner; Tristan Pawlicz (Tobias Steiner.); Hannes Peeck; Christof Oertel; Andrzej Steiner (Rene Leutnitz); Michael Aurast; Lucas Bischoff

 
Kemberg siegt mit etwas Glück 3:2 in Jessen
1. Mannschaft

Dieser Sieg gegen einen gegen den Abstieg kämpfenden Gegner war ein hartes Stück Arbeit. Auf einem tiefen und schwer bespielbaren Geläuf war sofort zu erkennen, dass Jessen auf robuste Art und Weise etwas zählbares erreichen wollte. Viele Fouls prägten das gesamte Spiel, so dass eine spielerische Linie nir richtig zu erkennen war. Kemberg versuchte immer wieder, den Ball schnellstmöglich zu einem gut postierten Mitspieler zu spielen und in der ersten halben Stunde konnte so das Spiel bestimmt werden. In dieser Phase beherrschte Kemberg den Gegner und stand einige Male vor einem Torerfolg. Bereits in der 2. Minute spielte Sebastian Hartmann auf Moritz Hillebrand, der vor das Tor flankte, wo Michael Aurast an den Ball kam, aber vorbei schoss. In der 10. Minute hatte Hartmann die Möglichkeit, der nach einem Einwurf den Ball behaupten konnte, sich durchsetzte und halblinks im Strafraum stehend knapp vorbei schoss. Nachdem Markus Girke nach Freistoß Benjamin Hampel und Kopfballverlängerung Michal Fiala aus Nahdistanz mit einem Heber nur das Hintertornetz traf, erkämpft Michael Miertzschke den Ball an der Mittellinie, dribbelt und spielt den „tödlichen Pass“ auf Hillebrand, der noch in den Strafraum lief und eiskalt verwandelte. Gleich nach dem Anstoß stand Hillebrand nach einem Abwehrfehler vor seinem 2. Treffer, verzieht aber. Danach verlor Kemberg die Spielkontrolle, was mit einem leichtfertigen Ballverlust in der eigenen Hälfte begann. Die folgende Flanke erreichte den völlig ungedeckten Matthias Burkhardt, der wuchtig und präzise zum Ausgleich einköpfte. Jetzt kam die Kemberger Abwehr gehörig ins Schwimmen und unter Dauerdruck. Nach einem abermaligen Ballverlust geht ein Schuss knapp neben den Kasten. In der 35. Minute schlief die Kemberger Abwehr und plötzlich stand Florian Hoffmann völlig allein vor Keeper Rene Leutnitz, dem er mit einem Heber keine Chance ließ und zur Führung traf. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Kemberg noch einmal Glück, als ein Freistoß gegen die Latte krachte.

Kurz nach der Pause ertönte plötzlich ein Pfiff und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Er ahndete ein Halten an Hartmann und diese Gelegenheit nutzte Fiala eiskalt und traf zum Ausgleich. Das Spiel wurde auch jetzt spielerisch nicht besser, Fouls auf beiden Seiten sorgten für wenig Spielfluss. Kemberg hatte wieder etwas mehr Zugriff auf das Spiel bekommen und nach Einwurf vom mittlerweile eingewechselten Felix Uhrig passt Hartmann den Ball zurück an die Strafraumgrenze, von der Fiala knapp über den Kasten schießt. In der 61. Minute erhält Kemberg einen Eckstoß zugesprochen und diesen zwirbelt Hillebrand direkt in die Maschen zum 2:3. Danach führte die robuste und teilweise harte Gangart der Gastgeber zu zwei Gelb-Roten Karten in der 65. und 69. Minute. Wer jetzt dachte, dass dies für Kemberg alles leichter machen sollte, sah sich getäuscht. Trotz numerischer Unterzahl blieb der Gastgeber bemüht und Kemberg hatte noch einige heikle Momente zu überstehen. Vor allem durch Einzelaktionen bekam Kemberg Probleme und in der 76. Minute hatte Kemberg richtig Glück, nachdem sich Burkhardt gleich gegen 4 Kemberger durchsetzte und auf einmal allein vor Leutnitz stand. Er schoss an Leutnitz vorbei, aber auch knapp am Kasten. Natürlich machte sich der Kräfteverschleiß auch bei den Gastgebern bemerkbar und so verliefen die letzten Minuten fast ereignislos. Die Kemberger schafften es einfach nicht, auch nur einmal einen gefährlichen Angriff vorzutragen und so blieb es bis zum Schlusspfiff ein Ritt auf der Rasierklinge. Einmal sorgte noch ein Freistoß in der 83. Minute für Gefahr, der noch einmal die Latte streifte und dann war die Partie nach 7 Overtime-Minuten und einer dritten Gelb-Roten Karte für den Gastgeber vorbei, so dass Kemberg einen schwer erkämpften Auswärtssieg feiern konnte.

Aufstellung: Rene Leutnitz, Pascal Bischoff, Michael Miertzschke, Benjamin Hampel, Andre Apitzsch, Moritz Hillebrand, Sebastian Hartmann (77. Philipp Krauß), Markus Girke (77. Philipp Disselhoff), Michal Fiala, Michael Aurast (46. Felix Uhrig), Julian Ruprecht

 
Kemberg gelingt überzeugender Start in die Rückrunde-5:0 gegen Mosigkau
1. Mannschaft

Ein nicht vorhersehbarer klarer Sieg gelang den Kembergern gegen Mosigkau, und das trotz der akuten Personalprobleme. Kurzfristig musste auch noch Bastian Schenk ersetzt werden, der immer noch Beschwerden aus dem Annaburgspiel hatte und das Wochenende im Krankenhaus verbringen musste. Kemberg setzte von Beginn an auf Offensive und stürzte die Gäste von einer Verlegenheit in die andere. Bis zur 25. Minute wurden 3 hochkarätige Chancen heraus gespielt, in der 5. Minute kam Andre Apitzsch aus 10 Metern frei zum Schuss, scheiterte aber am Torhüter. In der 21. Minute konnte sich Sebastian Hartmann auf rechts durchsetzen und flankte an den langen Pfosten, wo Matthias Liebmann etwas zu spät kam und nur das Außennetz traf. In der 22. Minute erhält Liebmann nach guter Kombination den Ball, dribbelt bis an die Außenlinie und flankt präzise zu Moritz Hillebrand, der aus Nahdistanz mit einem Kopfball am Torhüter scheitert. Danach gelangen den Gästen einige Offensivaktionen. In der 25. Minute stellte ein Schuss aus der Drehung Torhüter Rene Leutnitz noch nicht vor große Probleme, aber in der 27. Minute wäre er wohl machtlos gewesen, als nach einem Freistoß der Kopfball gegen die Latte ging. Die Minuten 31 – 33 waren die wohl ereignisreichsten des Spiels. Kemberg erhält halblinks einen Freistoß und Moritz Hillebrand zirkelt diesen in die kurze Ecke zur Führung. Nach dem folgenden Anstoß kommt Kemberg gleich in Ballbesitz und Moritz verzieht knapp. Der Abstoß kommt durch und plötzlich ist ein Mosigkauer völlig frei, scheitert aber an Rene Leutnitz, der nach der Parade sofort aufspringt und den Nachschuss blocken kann. Der Ball gelangt aber wieder zu einem Mosigkauer und dieses Mal blockt Markus Girke, der den Ausgleich verhindern kann. Jetzt startet Kemberg den nächsten Angriff und Hillebrand kann den Ball behaupten, ist im Strafraum und passt auf Fiala, der aus Nahdistanz zum 2:0 trifft. Nach diesem Hin und Her wurde es einige Minuten ruhiger, bis in der 42. Minute ein Foulspiel zu einem Kemberger Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze führte. Mosigkau ging davon aus, das Hillebrand direkt ausführt und ein Abwehrspieler postierte sich auf der Torlinie, Hillebrand legt jedoch quer zu Fiala ab und der spielt flach zu Jonte Disselhoff, der den Ball zum 3:0 über die Torlinie spitzelte, übrigens sein erstes Tor in der Landesklasse.

Nach der Pause setzte Mosigkau die ersten Akzente und hatte in der 47. und 50. Minute zwei hochkarätige Möglichkeiten. Erst kann Leutnitz durch kluges Herauslaufen abblocken und danach „wickelt“ er einen Flachschuss mit den Fingerspitzen um den Pfosten, eine Klasseparade. Kemberg besann sich danach auf die wichtigen Tugenden und bekam das Spiel wieder in den Griff. Nachdem erst Hillebrand und dann Disselhoff Chancen vergaben, fing Fiala einen Abstoß in der gegnerischen Hälfte ab und passte zu Hillebrand. Dieser zeigte seine sehr gute Schusstechnik und verwandelte aus 20 Metern zum 4:0. Aber auch jetzt hatten die Gäste noch ihre Chancen und in der 62. Minute war es wieder Leutnitz, der mit einer Klasseparade für das zu-Null sorgte. Danach war die Gegenwehr weitgehend gebrochen und Kemberg gelangen gegen resignierende Gäste noch einige sehenswerte Spielzüge. Nachdem Hillebrand und Fiala nach solchen Chancen vergaben, führte ein schöne Kombination zum 5. Treffer. Der heute äußerst spielfreudige Fiala hebt den Ball auf den startenden Girke, der präzise zu Hillebrand flankt und dieser drischt den Ball unter die Latte. Kurz vor dem Ende hatte Hannes Peeck nach Zuspiel von Hillebrand noch eine Chance, aber er zögerte zu lange. Dies war nach dem 5:0 gegen Köthen am 01.11.2014 der höchste Sieg, an dem die gesamte Mannschaft selbstredend ihren Anteil hat, aber wohl der dreifache Torschütze Moritz Hillebrand und Torhüter Rene Leutnitz noch heraus gehoben werden können.

Aufstellung: Rene Leutnitz, Michael Miertzschke, Benjamin Hampel, Andre Apitzsch, Matthias Liebmann (73. Michael Aurast), Moritz Hillebrand, Sebastian Hartmann (79. Hannes Peeck), Markus Girke, Michal Fiala, Jonte Disselhoff (61. Philipp Krauß), Julian Ruprech

 
Der Spitzenreiter gibt sich keine Blöße-0:3 in Köthen
1. Mannschaft

Das Normale ist eingetreten, der Tabellenführer gewann sein Heimspiel gegen den Tabellenachten. Es zeigte sich zum wiederholten Mal, dass eine Spitzenmannschaft von Effizienz lebt, denn lediglich drei Chancen in der ersten Hälfte reichten, um 2 Tore zu erzielen. Kemberg versteckte sich nicht und agierte mit zwei Spitzen. Im Defensivbereich wurde die Marschroute ausgegeben, konsequent zu klären und so lange diese Marschroute eingehalten wurde, passierte auch nicht viel. Nachdem Kemberg durch Sebastian Hartmann ein erster Abschluss gelang, starteten die Gastgeber in der 12. Minute einen Angriff, der abgefangen werden konnte, jedoch konnte sie Situation nicht ausreichend geklärt werden. Köthen kam gleich wieder in Ballbesitz und über rechts wurde bis zur Grundlinie vorgedrungen. In der Mitte hatte Markus Jahnke kein Problem, die Flanke ins Tor zu bugsieren. Danach bestimmte der Gastgeber das Spiel weiterhin, hatte es aber schwer, sich durch zu setzen. Dazu kamen einige Ungenauigkeiten, so dass die Gefahren überschaubar blieben. In der 30. Minute rutschte Michal Fiala im eigenen Strafraum aus und Jahnke kam so in Ballbesitz. Er zog sofort ab und traf mit Hilfe des Innenpfosten zum 2:0. Köthen schien mit dieser Führung erst einmal zufrieden zu sein und Kemberg hatte ansatzweise Möglichkeiten auf einen Treffer. So wurde Moritz Hillebrand zweimal eingesetzt, ein Schuss stellte kein Problem für den Torhüter dar und ein weiterer in der 45. Minute ging knapp über den Kasten. In der Nachspielzeit schließlich eine kleine Nachlässigkeit, als ein Abschlag nach hinten geköpft wurde, Markus Girke durchlief, sein Schuss aber sicher gehalten wurde.

Nach der Pause wurde Kemberg etwas mutiger und Köthen schien damit nicht gerechnet zu haben. Auf einmal schlichen sich Fehler und Nachlässigkeiten ein, die in der 1. Hälfte nicht zu sehen waren. Kemberg wurde etwa 20 Minuten sogar bestimmend und wer weiß was passiert wäre, wenn in dieser Phase ein Treffer gelungen wäre. Girke stiftete mit einer Flanke Verwirrung im Köthener Strafraum, ein Freistoß aus aussichtsreicher Position wurde zu leicht vergeben und nach einer Stunde wurde Girke von Fiala frei gespielt, lief allein auf den gegnerischen Torhüter zu und scheiterte an diesen. Der Gastgeber lauerte auf Konter und einmal rettete Fiala auf der Linie und ein zweites Mal konnte Julian Ruprecht mit einer artistischen Einlage den dritten Treffer gerade so verhindern. Bei Kemberg schwanden die Kräfte immer mehr, so dass Köthen in der Schlussphase noch die eine oder andere Chance hatte. Ein Kopfball und ein Schuss strichen knapp am Kasten vorbei und in der 88. Minute drang ein Köthener in den Strafraum ein und wurde gefoult, den fälligen Strafstoß verwandelte Jakub Lukasz Pazdzierski souverän. Dies war dann der Schlusspunkt und die Kemberger konnten dem Gastgeber nur noch zur Herbstmeisterschaft gratulieren. Die Kemberger belegen somit einen soliden 9. Platz und wenn die Leistungen der Hinrunde auch in der Rückrunde gezeigt werden, kann davon ausgegangen werden, dass dieser 9. Platz zum Saisonende noch verbessert wird.

Aufstellung: Rene Leutnitz, Philipp Disselhoff, Jonte Disselhoff (65. Philipp Krauß), Michael Miertzschke, Benjamin Hampel, Moritz Hillebrand, Sebastian Hartmann, Markus Girke, Michal Fiala (75. Johannes Schulz), Bastian Schenk, Julian Ruprecht

 
Halbserienrückblick
1. Mannschaft

Eine insgesamt überzeugende Hinrunde lieferte unsere immer noch sehr junge Mannschaft ab. Unabhängig von vorzeigbaren Erfolgen besteht das vorrangige Ziel, Spieler individuell zu verbessern und die Mannschaft spielkulturell voran zu bringen. Diesem Ziel kam die Mannschaft in einigen Spielen sehr nahe. Ab und an mussten auch Rückschläge hin genommen werden, aber auch aus solchen Spielen können Lehren gezogen werden. Die Mannschaft konnte im Gegensatz zur vergangenen Saison gerade nach Niederlagen beweisen, welches Potential in ihr steckt.

Nach einer Vorbereitung, in der ein 4-2-3-1-System nahe gebracht werden sollte, ging es mit dem ersten Spiel beim Neuling Roitzsch los. Nach einer Führung wurde dieses Spiel dann doch noch verloren und die Mannschaft stand unter Zugzwang. Im zweiten Spiel zeigte die Mannschaft Reaktion und fegte Pratau regelrecht mit einem 7:0 vom Platz, wobei die Spielfreude bemerkenswert war. Danach zeigte die Mannschaft, dass sie auch kämpferisch in der Lage ist, mit zu halten, denn gegen Piesteritz waren genau diese Tugenden entscheidend, um nach einem 0:2-Rückstand noch ein Unentschieden zu erringen. Dann folgte wieder ein richtiger Kracher, im Spiel gegen Sandersdorfs Reserve wurde die wohl beste Saisonleistung gezeigt. Nach einer beeindruckenden Leistung konnte dieses Spiel mit 7:4 gewonnen werden. In den nächsten drei Spielen konnte lediglich ein Punkt errungen werden, bei der Derby-Niederlage gegen Gräfenhainichen war die Mannschaft auf Augenhöhe, aber die individuelle Stärke des Gegners war an diesem Tag ausschlaggebend. Die anschließende Heimniederlage gegen „Angstgegner“ Mosigkau“ war völlig verdienst, eine schnelle Gäste-Führung konnte bis zur Pause noch egalisiert werden, jedoch war in der 2. Hälfte die Luft raus und die Niederlage perfekt. Anschließend ging es nach Klieken und gegen den „Herbstmeister“ konnte ein Auswärtssieg gefeiert werden, der Anfang einer kleinen Serie war, denn aus den folgenden 4 Spielen wurden 8 Punkte geholt, der 5:0-Sieg gegen die einige Spieltage an der Spitze stehenden Köthener ragte dabei noch heraus. Was die Emotionen betrifft, war natürlich der Auswärtssieg in Trebitz das Highlight, nach einem wechselvollem Spielverlauf gelang ein 3:2-Erfolg. Danach war eine Woche Spielpause, was den Kembergern nicht gut tat, denn im folgenden Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten HSV Gröbern musste eine schmerzliche Niederlage hin genommen werden. In diesem Spiel sorgten kurioserweise zwei Eigentore für die Niederlage. Danach zeigten die Jungs aber wieder, aus welchem Holz sie geschnitzt sind, denn die Spieltage 14, 15 und 16 konnten sämtlich siegreich gestaltet und so auf den 4. Platz geklettert werden.

Im Kreispokal steht Kemberg im Halbfinale und spielt zu Hause gegen Landesligisten Annaburg und der Einzug ins Finale ist mit Sicherheit nicht als utopisch ein zu schätzen. Die ersten beiden Spiele gegen die Kreisoberligisten Zschornewitz/Muldenstein und Pretzsch wurden souverän gewonnen. Das Viertelfinale in Nudersdorf war nichts für schwache Nerven. Trotz Kemberger Überlegenheit ging der Gastgeber in Führung und nach 90 Minuten hatte diese Führung immer noch Bestand. Dann sorgten zwei Treffer in der Nachspielzeit doch noch für den Sieg und die Möglichkeit, das Finale zu spielen.

Letztlich sorgten alle eingesetzten Spieler für diese positive Serie, aber es darf und soll nicht vergessen werden, dass das Team hinter der Mannschaft enorm wichtig ist. Seit vielen Jahren können die Spieler von der Kompetenz ihres Trainer Stefan Kohnert profitieren. Dazu gesellt sich Co-Trainer Michael Geipel und das Funktionsteam mit Mannschaftsleiter Andreas Ludley, Physiotherapeutin Claudia Zander der „guten Seele“ Frank Krauß. Was Doris Siekierski leistet, um die Versorgung in jeglicher Hinsicht ab zu sichern, sucht mit Sicherheit seines gleichen.

Auch wenn Fußball immer eine Mannschaftssportart bleiben wird, lebt dieser Sport von Protagonisten und die hat Kemberg durchaus zu bieten. Drei Spieler (Moritz Hillebrand, Benedikt Richter und Kapitän Michal Fiala) sind in der Torjäger-Spitzengruppe, Moritz Hillebrand sogar auf Platz 3. Ebenfalls aussagekräftig ist die Scorer-Liste, denn in dieser Wertung steht Moritz Hillebrand unangefochten an Platz 1. Neben seinen 11 Toren legte er gleich zwölfmal für seine Nebenleute auf und diese 23 Punkte bedeuten, dass er sage und schreibe an der Hälfte aller Kemberger Treffer unmittelbar beteiligt ist! In dieser Wertung belegen Benedikt Richter mit 18 und Michal Fiala mit 16 Punkten die Plätze 2 und 4.

Einer der Jüngsten war in allen Spielen eine Bank, Florian Uhrig wurde in jedem Spiel eingesetzt, eine Verletzung im Spiel gegen Gröbern verhinderte, dass er jede Minute spielte. Schon an diesem Einzelbeispiel ist zu erkennen, welche Entwicklung möglich ist.

Was wird die Rückrunde bringen? Auf jeden Fall sollte eine bessere Platzierung als vergangene Saison heraus springen. Ausschlaggebend hierfür sollte die gewachsene Reife sein und das Vermögen, fast schon aussichtslose Situationen zu meistern.

In der beigefügten Tabelle sind eine Vielzahl von Daten vorhanden.

.........................................................................................ES    Tore    Ass      ST          GK        G/R          RK      Einw.       Ausw.        Sp.--min

1.

Uhrig, Florian (20)

16

-

1

-/-

1

-

-

-

1

1389

2.

Richter, Benedikt (23)

15

10

8

-/-

2

-

-

-

5

1254

3.

Seeger, Marc (24)

15

1

2

-/-

8

-

-

-

4

1240

4.

Schenk, Bastian (20)

15

1

4

-/-

2

-

-

3

3

1116

5.

Fiala, Michal (25)

14

9

7

5/5

6

-

-

-

2

1244

6.

Uhrig, Felix (19)

14

3

3

-/-

1

-

-

3

3

1032

7.

Disselhoff, Philipp (22)

13

-

-

-/-

4

-

-

-

1

1137

8.

Hillebrand, Moritz (20)

13

11

12

1/1

6

-

-

-

7

1081

9.

Apitzsch, André (25)

13

-

1

-/-

-

-

-

1

3

1037

10.

Peeck, Hannes (25)

13

3

1

1/1

1

-

1

1

5

1012

11.

Fischer, Rene (30)

13

4

2

2/2

5

-

-

4

1

906

12.

Heede, Christoph (32)

12

-

-

-/-

-

-

-

-

-

1080

13.

Liebmann, Matthias (30)

10

2

-

-/-

-

-

-

-

1

855

14.

Hillebrand, Lukas (22)

7

-

-

-/-

1

-

-

3

2

389

15.

Steiner, Andrzej (33)

5

-

-

-/-

-

-

-

5

-

37

16.

Malerz, Frank (32)

4

-

-

-/-

-

-

1

-

-

360

17.

Girke, Markus (22)

4

-

-

-/-

-

-

-

3

-

126

18.

Bischoff, Lucas (22)

4

-

-

-/-

1

-

-

4

-

78

19.

Disselhoff, Jonte (18)

4

-

-

-/-

-

-

-

4

-

69

20.

Kröber, John-Marc (21)

3

-

-

-/-

-

-

-

2

-

109

21.

Hampel, Benjamin (27)

3

-

1

-/-

-

-

-

3

-

89

22.

Disselhoff, Jonas (20)

2

-

-

-/-

-

-

-

2

-

27

23.

Schulz, Johannes (21)

1

-

-

-/-

-

-

-

-

-

90

24.

Miertzschke, Michael (32)

1

-

-

-/-

-

-

-

-

1

71

25.

Zaake, Daniel (20)

1

-

-

-/-

-

-

-

1

-

1

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 30

Sponsoren

RWK bei Facebook

facebook.jpg
... lade Modul ...
Valid XHTML & CSS | Template Design RWK_RED | Copyright © 2009 by SV Rot-Weiß Kemberg